PLACE TO BE

Ein Ort für Trauer, Transformationund Utopie

Brammen / Kerschkewicz / Levits / plastiq / Rotteveel

 

In unserer künstlerischen Interpretation des Selbstbestattungsrituals steht die ästhetische Erfahrung im Vordergrund und nicht das Erfahren des eigenen Todes. Gemeinsam mit den Zuschauer*innen möchten wir uns auf eine Reise durch Licht, Musik und die Architektur des Raumes begeben und dabei den Berichten von persönlichen und territorialen Grenzübergängen lauschen.


Eine Gedankenreise an einen anderen, unbekannten Ort. Dieser wird gerade in westlichen Gesellschaften lieber mit aufregenden Fernreisen als mit der Reise ins Jenseits verbunden. Und genau hier knüpft unsere Idee des Rituals an. Während die einen Last Minute nach Marokko fliegen, dürfen andere in Europa nicht an Land. Doch trotz Reisefreiheit und zahlreicher Privilegien tritt in der westlichen Welt keine Entspannung und Zufriedenheit ein. Stattdessen leidet sie an Leistungsdruck, Identitätsnormierung, Burnout und Depression.

Regie / Anaja Kerschkewicz, Dramaturgie / Anne Brammen, Musik / plastiq, Bühne / Raphaela Andrade und Felina Levits, Kostüm / Felina Levits , Lichtinstallation / Tian Rotteveel

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Claussen Simon Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung